Wohnen

Sauna einfach selbst bauen: ein Guide zum eigenen Home-Spa

04.08.2022 | von eBay Kleinanzeigen

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Planen, Werkeln, Saunabauen!
    1. 1.1Neueste Anzeigen in „Weiteres Haus & Garten“
    2. 1.2Der Aufstellort für die eigene Sauna
    3. 1.3Die richtige Sauna-Größe
    4. 1.4Das passende Material für ein optimales Saunavergnügen
    5. 1.5Montage der einzelnen Sauna-Elemente
  2. 2Vor- und Nachteile des Sauna-Eigenbaus
  3. 3Fazit: Mit der Do-it-Yourself-Sauna zum Haus-Spa

Ist der Traum vom Eigenheim erst einmal realisiert, träumen viele von uns von speziellen Rückzugsorten, an denen wir einfach die Seele baumeln lassen. Die hauseigene Sauna gehört für viele dazu. Gute Neuigkeit: dieser Traum ist einfach zu realisieren! Planst du als nächstes DIY-Projekt eine Sauna zu bauen, gibt es eine Reihe von Dingen, die zu beachten sind. Ob Fasssauna, Gartensauna oder Indoor-Sauna: in diesem Beitrag erklären wir dir, was beim Eigenbau zu beachten ist.

Planen, Werkeln, Saunabauen!

Wie bei jedem großen Projekt heißt es hier: umfassende Planung und sorgfältige Arbeit machen sich bezahlt. Eine Sauna selber zu bauen, ist ein etwas komplexeres Angehen. Traust du deinen eigenen handwerklichen Künsten nicht ganz über den Weg, bietet es sich an, auf eine Alternative umzusteigen oder sich Hilfe zu holen. Auch wenn du ein Profi des Werkelns bist, empfehlen wir dir für dieses Projekt ein paar helfende Hände. Bist du bereit? Dann geht es los mit dem Projekt »Sauna Eigenbau«.

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Der Aufstellort für die eigene Sauna

Bevor du jetzt direkt in den Baumarkt marschierst und dein benötigtes Material kaufst, ist es wichtig den Aufstellort für dein zukünftiges Home-Spa zu betrachten. Planst du deine Sauna draußen im Garten aufzustellen, sind gegebenenfalls noch die passenden Anschlüsse zu verlegen. Beachte: Die meisten Saunaöfen brauchen einen Starkstromanschluss. Bei einer Indoor-Sauna musst du darauf achten, mindestens 10 cm Abstand zu den Wänden und zur Decke zu haben. So stellst du sicher, dass sich keine Staunässe bildet. Ebenfalls ist es wichtig auf eine gute Raumbelüftung zu achten, dabei sollte es nicht zur Zugluft kommen. Ein weiterer wichtiger Aspekt, welcher gerne übersehen wird, ist der Bodenbelag bei einer Indoor-Sauna. Damit es nicht zu einem ungewollten Malheur kommt, ist es wichtig, dass dieser eben sowie wasser- und feuerfest ist.

Die richtige Sauna-Größe

Wie groß deine eigene Sauna wird, hängt von der Personenanzahl ab. Seid ihr eine Familie von vier Personen und plant gleichzeitig zu Saunieren, sollte jeder von euch ausreichend Platz haben. Die Faustregel besagt 1,5 qm pro Person. Für einen optimalen Saunagang empfehlen wir dir Platz für eine Abkühlmöglichkeit einzuplanen. Tauchbottiche oder -fässer bieten sich für eine gesunde Abkühlung an. Hast du die Personenzahl und den Platz inspiziert, ist es an der Zeit den Grundriss zu planen, hierfür kannst du klassisch Blatt und Stift nehmen oder eine spezielle App nutzen.

Das passende Material für ein optimales Saunavergnügen

Der Plan steht, du platzt vor Aufregung und würdest am liebsten direkt ans Werk gehen? Perfekt! Dann wird es Zeit das Holz für deine Sauna auszusuchen. Such bei dem Material und beim Saunaofen nicht nach einer Möglichkeit Geld zu sparen, setze auf hochwertiges, nicht splitterndes Holz. Im besten Fall stellst du dir eine Sauna nur einmal hin und benutzt sie jahrelang! Erkundige dich am besten direkt nach speziellem Saunaholz: Dabei hast du in der Regel die Wahl zwischen Fichte, Tanne sowie Zeder, Zirbe oder Espe. Saunatüren erhältst du schon fertig. Bänke und Kopfstützen kannst du ebenfalls selbst bauen oder schon vormontiert kaufen.

Montage der einzelnen Sauna-Elemente

Nun geht es ans Eingemachte: dem eigentlichen Bau. Achte darauf, dass die Holzelemente ordentlich zugeschnitten werden und wirklich perfekt aufeinander passen. Kleine Lücken sind in der Lage, durch das Eintreten von Zugluft, deinen Saunaspass zu stören. Hast du dich für Massivholz, also dicke Holzbalken entschieden, ist in der Regel keine zusätzliche Dämmung mehr notwendig. Bei dünneren Holzpaneelen muss die Sauna zusätzlich gedämmt werden. Dafür besorgst du Dämmplatten und spezielle Aluminiumfolie - bitte keine haushaltsübliche Aluminiumfolie verwenden, diese ist nicht für die Sauna geeignet!

Zum Schluss gilt es den Saunaofen anzuschließen. Wie schon erwähnt, ist auch beim Ofen die Qualität ihren Preis wert: Ein guter Saunaofen hilft dir dabei, alles haargenau einzustellen und nicht unnötig Energie zu verschwenden. Wir empfehlen dir dringlich alles rund um Elektrik von einem Fachmann durchführen zu lassen. Dieser kennt alle Normen und weiß, welche Sicherheitsabstände in Räumen mit Strom und Wasser einzuhalten sind.

Vor- und Nachteile des Sauna-Eigenbaus

Neben dem Spaß und dem stolzen Gefühl eines DIY-Projekts hat die selbst gebaute Sauna viele weitere Vorteile. Der Eigenbau setzt dir keine Grenzen: Du bestimmt Größe, Material und Aussehen einfach nach deinem Geschmack. Besonders beim ausgewählten Holz und dem Saunaofen bist du nicht auf die Empfehlung eines Bausatzes angewiesen und überzeugst dich im Voraus von Beschaffenheit und Qualität.

Der wohl größte Nachteil beim selber Bauen sind die anfallenden Kosten und der große Zeitaufwand. Bausätze sind in der Regel schnell aufgebaut und werben mit einer hohen Qualität zu einem niedrigeren Preis.

Fazit: Mit der Do-it-Yourself-Sauna zum Haus-Spa

  • Mit einer eigenen Sauna bringst du dir ein Stück Wellness ins Eigenheim
  • Bist du handwerklich begabt und ein Fan von DIY-Projekten, wirst du beim Sauna-Bau eine Menge Spaß haben
  • Verwirkliche deine Wünsche: Unabhängig von Fertigbausätzen baust du deine Sauna komplett nach deiner Vorstellung
  • Um den Saunagang in deiner Sauna zu optimieren, findest du bei uns eine Auswahl an unterschiedlichem Saunazubehör wie Düften, Aufgusseimern und Thermometern