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Worauf du beim Kauf eines Hundeanhängers achten solltest

21.11.2021 | von eBay Kleinanzeigen

Der Kauf eines Hundeanhängers kann sich ganz schön knifflig gestalten, denn es gibt so einige Faktoren zu bedenken. Das Material, das Gewicht und die Kupplung sind sicherlich wichtig, um Komfort und Sicherheit zu gewährleisten. Doch was hat es mit Schnellbefestigungssystemen, Front- und Hecktüren auf sich? Und was ist eine Universalkupplung? Auf diese und viele andere Fragen erhältst du hier eine Antwort.

Wie sicher sind Hundeanhänger?

Wenn die Verpackung mit einem TÜV-Siegel – oder der Anhänger selbst mit einer entsprechenden Gravur – versehen ist, kannst du davon ausgehen, dass der Anhänger sicher ist. Beim Erwerb eines Hundeanhängers empfiehlt sich, besonders auf folgende Sicherheitskriterien zu achten:

  1. Er sollte einen Kippschutz beziehungsweise einen tiefen Schwerpunkt und einen stabilen Rahmen haben.
  2. Uber eine integrierte Leine verfügen.
  3. Der Fahrradanhänger sollte auch vorne, hinten und an den Radspeichen entsprechende Reflektoren und ein funktionierendes Rücklicht haben.

Ist das alles der Fall? Dann kannst du getrost deinen Bello einpacken und losdüsen. Fehlen manche oder alle dieser Elemente, kannst du einfach nachrüsten, bevor du dich mit deinem Hund ins Straßengetümmel begibst.

Allgemein gilt: Bist du mit deinem Vierbeiner im dichten Stadtverkehr unterwegs, kann es sicherer sein, einen Anhänger zu nutzen – nicht nur für euch beide, sondern für alle Verkehrsteilnehmer. Vor allem, wenn dein Freund im Fellgewand Schwierigkeiten dabei hat, am Rad mitzulaufen, stellt das eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle dar.

Was ist besser: Hundekorb oder Anhänger?

Die Wahl zwischen Hundekorb und Hundeanhänger hängt in erster Linie von der Größe deines vierbeinigen Gefährten ab. Ist dein Hund klein, eignet sich ein Transport im Fahrradkorb optimal. Aber bedenke: Ein Hundekorb darf nicht mit den klassischen, oben offenen Fahrradkörben aus Stahl oder Metall verwechselt werden. Hundefahrradkörbe sind extra für die sichere Mitnahme von Hunden entwickelt. Gegenüber herkömmlichen Fahrradkörben unterscheiden sie sich vor allem hinsichtlich der Sicherheitsmaßnahmen und bestimmter Extras für deinen tierischen Weggefährten.

Nennst du einen größeren Hund dein Eigen, triffst du mit einem Fahrradanhänger die beste und bequemste Wahl. Auch wenn dein Haustier etwas mehr auf die Waage bringt, empfiehlt sich diese Transportvariante. Der Grund: Handelsübliche Hundeanhänger verfügen über luftbereifte Räder. Und wenn du auf der Suche nach zusätzlichem Komfort bist – weil du beispielsweise viel auf unebenen Waldwegen oder holprigen Pflastersteinen radelst – könntest du auch nach Produkten Ausschau halten, die über zwei Federbeine an den Achsen verfügen.


Wie groß sollte ein Hundeanhänger sein?

Allgemein gilt: Je größer dein Hund ist, desto größer sollte auch der Fahrradanhänger für ihn sein. Länge, Breite und Höhe des Tieres sind die ausschlaggebenden Kriterien, an denen die Dimensionen des Anhängers ausgerichtet werden sollten.

Beim Kauf eines Fahrradanhängers für deinen Hund ist die richtige Größe eines der wichtigsten Kriterien. Denn zum einen braucht dein bester Freund genügend Platz, um stehen, sitzen und liegen zu können. Zum anderen sollte der Anhänger aber auch nicht zu groß für ihn sein, da er sonst eine Gefährdung seiner Sicherheit darstellen kann. Zur Anpassung an den Anhänger ist es wichtig, die Größe deines Hundes so exakt wie möglich zu ermitteln. Die Länge misst du im Stand des Tieres von der Schnauze bis zum Ruten-Ansatz. Danach gehst du an die Vermessung der Brustbreite. Die Höhe misst du, indem du bei der Pfote beginnst und bei der Ohrspitze endest. Die optimale Länge hat der Anhänger, wenn er so lang wie dein Hund ist zuzüglich einer halben Vorderbeinlänge (die sogenannte Ellbogenlänge).

Du brauchst noch ein Fahrrad? Dann schau in unsere Tipps zum Kauf von gebrauchten FahrrädernAuch ein gebrauchtes E-Bike könnte interessant sein. Nicht zu vergessen: Bei gebrauchten Mountainbikes sollte man auch einiges beachten.

Wie wird ein Hundeanhänger am Fahrrad befestigt?

Den Anhänger befestigst du exakt wie Kinderanhänger mithilfe der mitgelieferten Anhängerkupplung an der Hinterradnabe. Die meisten Modelle lassen sich ohne Werkzeug an das Fahrrad montieren. Daher dauert das Anbringen und Abmontieren meist nur einige Minuten. Ausschlaggebend ist dabei das Kupplungssystem. Am angenehmsten ist hier eine Universalkupplung. Dabei handelt es sich um einen Adapter, der es dir ermöglicht, praktisch jeglichen Anhänger an dein Fahrrad zu koppeln.

Bei der Achskupplung montierst du den Anhänger auf die Hinterradachse. Hast du ein Rad mit Schnellspanner, löst du die Schnellspannachse vom Hinterrad. Danach ziehst du den Kupplungshalter auf den Schnellspanner und fixierst ihn wieder am Hinterrad. Eine Rahmenkupplung hingegen wird an der Kettenstrebe bzw. am Rahmendreieck des Hinterrades befestigt – also dort, wo meistens der Fahrradständer angebracht ist. Bei einer Sattelstützkupplung handelt es sich um ein System, das wegen der Kippgefahr in den meisten Fällen lediglich bei Transportanhängern mit Zieh- bzw. Schiebegriff genutzt wird. Hierbei solltest du unbedingt auf das erlaubte Ladungsgewicht achten.


Tipps zum Gebrauchtkauf

Gebrauchte Fahrradanhänger sind oftmals noch in einem tadellosen Zustand. Das liegt in erster Linie daran, dass sie wenig benutzt wurden. Denn die Hundebesitzer, die ihren Anhänger intensiv verwenden, verkaufen ihn normalerweise auch nicht. Hier ein paar Tipps, wo und wie du gebrauchte Fahrradanhänger finden kannst: Suche auf Onlineplattformen, bei denen du lokale Angaben machen kannst. Bei eBay Kleinanzeigen beispielsweise kannst du Angebote direkt in deiner Nähe suchen. Gib Schlagworte wie „Hundeanhänger“ oder „Fahrradanhänger für Hunde“ ein und filtere nach Preis und Entfernung. Mache dich mit den Verkaufspreisen neuer und gebrauchter Anhänger vertraut. So weißt du gleich, ob du auf ein Schnäppchen gestoßen bist und sich eventuell auch eine etwas längere Anfahrt lohnt. Und wenn du dein Fahrrad mitnimmst, kannst du auch direkt prüfen, ob er kompatibel ist.

Wir empfehlen, besonders auf Abnutzung und Verschleiß zu achten – und hier sind vor allem die Kupplungsbefestigung und die Räder wichtig. Wenn Beschreibung und Fotos nicht viel über den Zustand des Anhängers aussagen, dann scheu dich nicht, Fragen zu stellen. Auf einigen Marktplätzen tummeln sich Bots (einen Bot erkennt man übrigens an den generischen Fotos) – von diesen Angeboten solltest du dich zunächst fernhalten. Vielleicht kannst du durch eine persönliche Kontaktaufnahme (Telefon oder E-Mail) das Angebot hinterfragen.

Welcher Hundeanhänger für meinen Labrador?

Hast du einen Labrador, solltest du auf eine Traglast bis 40 Kilogramm und eine hohe Stabilität des Anhängers achten. Bei einer mittelgroßen Hunderasse wie dem Labrador ist neben der Gewichtsbelastung von besonderer Bedeutung, dass der Fahrradanhänger stabil ist. Denn umso mehr dein Hund wiegt, desto größer fällt die Erschütterung des Anhängers aus. Deshalb sollte der Anhänger unbedingt über ein drittes Rad verfügen, um noch mehr Stabilität zu garantieren. Da nur sehr wenige Hunde-Transportanhänger mit einer Federung versehen sind, kannst du selber darauf Einfluss nehmen: Vermeide nach Möglichkeit rumpelige Untergründe und passe dein Tempo den Bodenbedingungen an. Außerdem hilft es, wenn du deinem Hund eine weiche Bodenmatte in den Anhänger legst und auf einen geringen Reifenluftdruck achtest.

Welcher Hundeanhänger für meinen Border Collie?

Generell gilt es, auch bei Border Collies auf eine Traglast bis 40 Kilogramm und eine hohe Stabilität des Anhängers achtzugeben. Dein Hund sollte im Anhänger in der Lage sein, aufrecht zu sitzen oder bequem zu liegen. Hast du die Größe deines Collies ermittelt, kannst du dementsprechend einen geeigneten Fahrradanhänger finden. Handelt es sich noch um ein Jungtier, solltest du nicht vergessen, dass er oder sie noch größer und schwerer werden wird. Grundsätzlich gilt, dass viele Border Collies dazu fähig sind, eigenständig weite Strecken mitzulaufen. Für gewöhnlich können sie auch längere Radtouren mitmachen. Daher solltest du dir genau überlegen, ob die Investition tatsächlich sinnvoll ist. Bist du dir unsicher, kannst du ja vorher mal testen, wie lange dein vierbeiniger Freund bei einer Fahrradfahrt mithält.

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Welcher Fahrradanhänger für meine französische Bulldogge?

Bei einem kleinen und leichten Hund wie einer französischen Bulldogge eignen sich Modelle in Größe S mit einer Traglast von bis zu 15 Kilogramm. Die meisten Fahrradanhänger sind schlicht zu groß für einen Frenchie – und somit eine Gefahr für deinen kleinen Liebling. Hier eignet sich in den meisten Fällen eher ein Fahrradkorb als ein Fahrradanhänger.

Wenn du dennoch einen solchen Fahrradzusatz erwerben willst, ist ein Anhänger mit zwei Rädern vollkommen ausreichend – es sei denn, du möchtest ihn als Jogger verwenden. Da es sich bei deinem tierischen Mitbewohner um einen eher kleinen Vertreter handelt, kannst du einen Hunde-Transportanhänger in der kleinstmöglichen Größe erwerben. Das bietet viele Vorteile. Zum Beispiel, wenn es ans Verstauen geht: Denn der Mini-Anhänger nimmt nur wenig Platz ein. Verfügt dein Modell zudem über ein Schnellbefestigungssystem, kannst du die Räder des Anhängers leicht an- und abbauen. Die meisten Modelle kannst du mit geringem Aufwand zusammenklappen und kompakt mitnehmen. Und beim Radeln musst du dich nicht zusätzlich übermäßig anstrengen. Außerdem sind die Mini-Varianten meist auch die günstigsten.


Allgemeine Tipps zum Hundetransport

Du siehst, es gibt schon so einiges zu beachten, wenn du deinen Vierbeiner mit dem Fahrradanhänger transportieren willst. Modelle, die über mehr als eine Möglichkeit zum Einstieg verfügen, machen den Transport im Hundefahrradanhänger leichter – vor allem, wenn dein Hund schon etwas älter oder in irgendeiner Weise eingeschränkt ist und sich nicht so einfach bewegen kann. Durch schützendes und wasserabweisendes Material beispielsweise ist deine Fellnase vor schlechtem Wetter oder anfliegenden Fremdkörpern geschützt.

Um dein Tier an den Transporter zu gewöhnen, stelle den Anhänger zuerst einmal in einer gewohnten Umgebung auf – zum Beispiel in der Garage oder im Hausflur. Bei dem erwähntem Schnellbefestigungssystem kannst du die Räder abmontieren, um so Platz zu sparen. Wir empfehlen dir, einen bekannten Gegenstand oder ein Leckerli hineinzulegen und deinen Vierbeiner zu loben, wenn er einsteigt. Vielleicht hat er nach einigen kurzen Proberunden schon richtig Spaß an dem Fahrradfahren.